Bedienungsanleitung
Wie bleibt das Fass dicht
Holz arbeitet bei Temperatur - und Feuchtigkeitsschwankungen und kann austrocknen. Die Holzdauben ziehen sich zusammen und das Fass kann undicht werden. Füllen Sie also bitte Ihr Regenfass oder den Miniteich nach der Lieferung mit Wasser, damit die Dauben wieder aufquellen. Zum schnelleren Quellen kann das Fass rundum mit Klarsichtfolie umwickelt werden. In der prallen Sonne lässt die feuchte, warme Luft im Innern des Fasses dieses aufquellen.
Das Fass als Pflanzkübel
Durch die Feuchtigkeit der Erde dichtet sich das Fass ebenfalls ab. Es ist dann jedoch nötig, Ablauflöcher zu bohren, damit keine Staunässe entsteht. Das Fass sollte nicht mit Folie ausgekleidet werden, sonst trocknet das Holz im Laufe der Zeit aus und kann sich lösen. Sollte einmal ein einzelner Ring locker sein, klopfen Sie ihn einfach mit Hammer und Meißel wieder fest.
Achtung Gerbsäure
Eichen- und Kastanienholz enthalten Gerbsäure, die das Fass sehr langlebig macht. Die Gerbsäure wäscht sich jedoch in der ersten Gartensaison aus. Das Fass sollte also zunächst nicht auf hellem Boden stehen, da die Gerbsäure etwas auf den Boden abfärben kann.
Beim Einsatz als Miniteich in den ersten Wochen noch keine Wasserpflanzen einsetzen. Bei Verfärbungen oder Geruch das Wasser mehrmals wechseln bis es klar bleibt. Eine kleine Umwälzpumpe verbessert die Sauerstoffzufuhr. Hier genügt eine kleine Pumpe, die das Wasser umwälzt und belüftet. Es hat sich als sehr hilfreich erwiesen, die Fassinnenseite mit Waschsoda zu schrubben, um Rückstände zu entfernen. Wenn das Wasser bereits klar bleibt, sorgen Wasserpflanzen für zusätzliche Wasserqualität. Fische sollten Sie erst im zweiten Jahr einsetzen, da diese nicht erfreut sind über die Weinrückstände im Wasser.
Das Fass im Winter
Das Holz selbst ist frostsicher, jedoch darf ein vollständig gefülltes Fass nicht komplett durchfrieren. Eine Eisschicht stellt keine Gefahr dar. Ganz sicher gehen Sie, wenn Sie das Fass im Freien, jedoch größtenteils entleert, über den Winter bringen. Wenn Sie Ihr Fass mit Erde befüllt und bepflanzt haben, brauchen Sie auch im Winter nichts zu beachten. Das Fass ist frostsicher und das Holz isoliert gar das Wurzelwerk. Kies, Steinplatten oder Holzbalken als Unterlage sorgen für Belüftung von unten und verhindern Fäulnis.
Das Fass als Stehtisch
Innenbereich: Verwenden Sie das Fass im Innenbereich, ist es ratsam, die einzelnen Ringe an jeweils 2–3 Stellen mit den Dauben zu verschrauben, da die Dauben mit der Zeit austrocknen und die Ringe herunterfallen können. Die Luftfeuchtigkeit in einem Weinkeller ist ausreichend. Aussenbereich: Falls Ihr Fass im Freien im Regen steht, bleibt nach dem Regen immer Wasser auf dem Fass stehen. Das verschmutzt mit der Zeit die Oberseite. Durch eine kleine Bohrung im Deckelrand, von oben vertikal in das Fass hinein, kann auf dem Deckel stehendes Wasser in das Fass hinein ablaufen. Der Deckel trocknet somit nach einem Regen schnell wieder ab und das im Fass stehende Wasser gibt dem Fass zusätzlich Gewicht und Stabilität. Bitte vergessen Sie nur nicht, das Fass vor dem Winter zu entleeren.
Gefahrenquelle für Kinder
Bitte beachten Sie, dass stehendes Wasser im Garten immer auch eine Gefahrenquelle für Kinder darstellt. Besonders große Weinfässer können so beschaffen sein, dass Kinder kopfüber hineinfallen und sich nicht selbst befreien können.Sie können bei uns einen Deckel nachbestellen oder das Fass mit einer kleinen Querlatte kindersicher machen.